Franz-Jürgens-Berufskolleg

Schülerinnen und Schüler entwerfen Gedenkstätten für Düsseldorf - Franz-Jürgens-Berufskolleg, Düsseldorf

Schülerinnen und Schüler entwerfen Gedenkstätten für Düsseldorf

Im Zeitraum zwischen 1942 und 1945 existierten in Düsseldorf fünf KZ-Außenlager, z. B. in der Nähe des Friedhofs Stoffeln und an der Kirchhoffstraße. Mitten in Düsseldorf mussten tausende Insassen Zwangsarbeit leisten.

 

Das Ziel des stadtweiten Projektes ist Erinnerungszeichen für die Düsseldorfer KZ-Außenlager zu setzten und zu errichten. An ihrer Entwicklung haben zusammen mit der Mahn- und Gedenkstätte acht Schulen gearbeitet.

Unsere Schule wurde angefragt, um die Stelen für fünf Standorte zu entwerfen. Die Auszubildenden der Bildungsgänge Konstruktionsmechanikerinnen und Konstruktionsmechaniker, Metallbauerinnen und Metallbauer haben die Herausforderung angenommen.

In Zusammenarbeit mit der Mahn- und Gedenkstätte haben die Auszubildenden sich zuerst mit der Thematik auseinandergesetzt. In zeitlich engerem Rahmen sollten die Auszubildende die Anregungen aus den anderen Schulen mit den fachlichen Möglichkeiten und Gegebenheiten der jeweiligen Standorte in einem Entwurf verbinden. Die Schülerinnen und Schüler haben ebenfalls die Kostenkalkulation stets berücksichtigt. Wir konnten im Rahmen des Budgets bleiben, weil die Ketten für die Stelen gespendet wurden. Diese Spende war dank den Kontakten von Harald Zenzen möglich.

In mehreren Meilensteinsitzungen wurde über die Zwischenergebnisse mit den Mitarbeitern der Mahn- und Gedenkstätte, unseren Fachkolleginnen und Kollegen, und Herrn Kitzinger, der Lehrlingswart der Metallbauer-Innung, beraten. Herr Kitzinger wird die Stelen fertigen.

Das politische Bewusstsein für die historische Verantwortung, fachliche Kompetenzen und kaufmännische Hintergründe konnten in diesem Projekt vereint werden.